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Dienstag, 6. März 2012

GT86 Pressematerial - Gewicht, Verbrauch, Beschleunigung


Toyota veröffentlicht heute weiteres Material, das neben bereits bekannten Details Aufschluss über technische Daten sowie einen interessanten Pressetext enthält:




Vorläufige technische Daten 

Leergewicht in kg: 1200
Leergewicht in kg mit Automatik Getriebe: 1223
Beschleunigung 0-100km/h in Sekunden: 7,6 (MT) / 8,2 (AT)
Höchstgeschwindigkeit in km/h: 230 (MT) / 215 (AT)
Schadstoffklasse: Euro5
Kraftstofftank in Liter: 50
Gesamtverbrauch in Liter: 6,9
 
Die Zahl 86
Bei der Entwicklung des neuen Toyota Sportwagens kam der Zahl 86 eine wichtige Bedeutung zu. Zum einen spielt sie auf die faszinierende Fahrdynamik des Corolla Levin AE86 sowie auf seinen unvergleichlichen Ruf bei Besitzern, Fans und Tunern an. Zum anderen zeichnet sich der Boxermotor durch ein quadratisches Bohrung- Hubverhältnis mit jeweils 86 Millimetern aus, das in bester Tradition zur langen Historie der Toyota Sportmotoren steht: Schon beim Reihenvierzylinder der Celica und des MR2 betrugen Bohrung und Hub 86 Millimeter. Auch die legendären Reihensechszylinder „3M“ des 2000GT und „1G-G“ des Supra hatten ein quadratisches Bohrung-Hubverhältnis – wenn auch von 75 Millimetern. Und schließlich beträgt selbst der Innendurchmesser der verchromten Auspuff-Endrohre des GT86 exakt 86 Millimeter.

Kompakte Verpackung für ultimativ sportlichen Fahrspaß
Mit einer Länge von 4.240 Millimetern, einer Breite von 1.775 Millimetern, einer Höhe von 1.285 Millimetern und einem Radstand von 2.570 Millimetern ist der GT86 der kompakteste viersitzige Sportwagen weltweit. Zahlreiche Maßnahmen zur Gewichtsreduktion senken sein Gesamtgewicht auf gerade einmal 1.200 Kilogramm. Dank des flach bauenden Front-Boxermotors und dem mit 400 Millimetern tiefsten vorderen Hüftpunkt aller Toyota Serienfahrzeuge überzeugt der GT86 mit einem extrem tiefen Schwerpunkt von nur 460 Millimetern. Im Sinne optimaler Ausgewogenheit verlegten die Konstrukteure Motor und Fahrersitz so weit wie möglich nach hinten. Daraus resultiert eine nahezu perfekte statische Achslastverteilung von 53:47. In zahlreichen Tests sahen sich die Toyota Ingenieure bestätigt, dass der GT86 mit einer Achslastverteilung von 53:47 eine optimale Rückmeldung auf Lenk-, Gas- und Bremsimpulse bietet und der Fahrer damit die dynamische Achslastverteilung im Sinne eines optimalen Fahrverhaltens leicht kontrollieren kann. Akribische Feinabstimmung von Fahrwerk, Bremsen und Lenkung gestatten es dem Fahrer, die konstruktiven Vorteile des GT86 – sein niedriges Gewicht, seine geringe Massenträgheit und seinen extrem tiefen Schwerpunkt – voll auszunutzen. Für engagierte Fahrernaturen bedeuten seine begeisternde Agilität und die fantastische Straßenlage Genuss pur. Die Radaufhängung des GT86 mit MacPherson Federbeinen vorn und Doppelquerlenkern hinten wurden im Sinne ansatzloser Reaktionen auf den Input des Fahrers ausgelegt. Große innenbelüftete Bremsscheiben an Vorder- und Hinterrädern vermitteln ein einmaliges Bremsgefühl. Die Reaktion der Bremse auf den Pedaldruck ist auf optimale Dosierbarkeit abgestimmt, was den Fahrer in die Lage versetzt, den Einfluss der dynamischen Radlastverteilung auf das Fahrverhalten präzise unter Kontrolle zu halten. Das Design der exklusiven 17-Zoll- Leichtmetallräder des GT86 stellt eine Hommage an die legendären schwarzen Sportfelgen des AE86 dar.

Weltweit erster Boxermotor mit Toyota D-4S Technologie
Der 2,0-Liter-Saugmotor des GT86 ist das Resultat einer Gemeinschaftsentwicklung von Subaru und Toyota, in die beide Unternehmen ihr technisches Know-how und ihre gemeinsame Leidenschaft für Sportwagen eingebracht haben. Der neu entwickelte Subaru Vierzylinder-Boxermotor mit 1.998 cm³ Hubraum profitiert von modernster Toyota D-4S Einspritz-Technologie. Diese Kombination aus Direkteinspritzung und Saugrohreinspritzung mit zwei separaten Einspritzdüsen pro Zylinder bewirkt in Verbindung mit der hohen Kompression von 12,5:1 eine Steigerung von Leistung und Drehmoment über einen breiten Drehzahlbereich, ohne zugleich einen Mehrverbrauch an Kraftstoff und höhere Emissionen zu verursachen. Aus den namensgebenden 86 Millimetern Bohrung und Hub holt das neue Triebwerk 200 PS bei 7.000/min und ein maximales Drehmoment von 205 Nm bei 6.400/min. Das reicht dem leichten, aerodynamisch günstigen GT86 für begeisternde Fahrleistungen und für eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h. Bei ersten Feldtest wurde ein Verbrauch von 6,9 Litern auf 100 Kilometern und ein CO2-Ausstoß von nur etwa 160 g/km erzielt. Der GT86 ist wahlweise mit einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe oder einer 6-Stufen-Automatik erhältlich. Das manuelle Getriebe bietet schnelle, präzise Gangwechsel mit kurzen Schaltwegen über einen griffigen Schalthebel, während sich die Automatik zusätzlich auch über Schaltwippen am Lenkrad bedienen lässt. Die Leistung wird über ein automatisches Sperrdifferenzial auf die Hinterräder übertragen, das in jeder Fahrsituation optimale Traktion gewährleistet. Das ABS und das abschaltbare elektronische Stabilitätsprogramm VSC Sport des GT86 gewährleisten dynamische Stabilität am Limit bei einem Mindestmaß an elektronischen Eingriffen.

Begeisterndes Design und funktionale Schönheit 
Das den Grundsätzen des „Neo-Funktionalismus“ folgende Design des GT86 verbindet extrem kompakte Dimensionen mit einem tiefen Schwerpunkt und herausragender, von Formel-1-Technologie inspirierter Aerodynamik zu einem faszinierenden Design, das an die Tradition der Toyota Sportwagen vergangener Tage anknüpft. Die markant-schlichte Formgebung bringt alle Voraussetzungen zu einem modernen Klassiker mit. Es beruht auf zwei zentralen Grundsätzen einer neuen Toyota Designsprache: dem „Under Priority“ Design der Frontpartie, das den tief platzierten Kühlergrill betont und einen unverwechselbaren, charakterstarken Auftritt bewirkt, sowie einem Ansatz namens „Keen Look“, der für eine klare und ausdrucksvolle Formensprache steht. An den Karosserieflanken stellen Embleme mit der von zwei Boxer-Kolben eingerahmten Ziffer „86“ nicht nur Bezüge zum Boxermotor her, sondern erinnern zugleich an die Räder eines Autos im Four-Wheel-Drift als Symbol für die perfekte Ausgewogenheit des GT86 im Grenzbereich. Die Aerodynamik des GT86 folgt dem Prinzip des „Aero Sandwiching“. Dabei sorgt die Anströmung für Kraftwirkungen auf das Auto von oben, von unten und von beiden Seiten, die in der Summe eine Stabilisierung sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung ergeben. Auf diese Weise wird das Fahrzeug aerodynamisch stabilisiert, ohne dass sich der Luftwiderstand erhöht. Ein Beispiel für die praktische Ausgestaltung dieses Prinzips bildet die in der Mitte eingezogene „Pagoden“-Dachkontur. Ähnliche Beispiele finden sich am Unterboden. Darüber hinaus sind seitlich und am Unterboden so genannte Canard-Finnen angebracht. Diese auch „Sakana“ (Japanisch: „Fisch“) genannten Spoiler verleihen dem GT86 ein Plus an Stabilität.

Ergonomisches, funktionales und fahrerorientiertes Cockpit
Das auf den Fahrer fokussierte Cockpit des GT86 bringt all das auf den Punkt, was ein echtes, ungefiltertes Sportwagen-Fahrerlebnis im Kern ausmacht. Jedes einzelne Bedienelement wurde hinsichtlich seiner Ergonomie und Funktionalität bis ins letzte Detail durchdacht und entwickelt. Das Sitzdesign optimierte Toyota bei intensiven Tests auf dem Nürburgring sowie im Rennsport akribisch auf eine perfekte Ergonomie, um auch bei ausgedehnten Fahrten ein hohes Maß an Komfort zu gewährleisten. Lehne und Sitzpolster bieten optimalen Halt bei Längs- und Querbeschleunigung. Darüber hinaus ist die Form der Vordersitze nicht nur auf Komfort optimiert, sondern zugleich so ausgestaltet, dass die Ellbogen nicht mit dem Schalthebel in Konflikt geraten können. Das Lenkrad ist mit einem Durchmesser von nur 365 Millimetern das bislang kleinste, das je in einem Toyota verbaut wurde. Der Lenkradbezug gibt dem Fahrer ein optimiertes Lenkgefühl und bestmöglichen Grip in jeder Fahrsituation. Das dreiteilige Kombinationsinstrument wird von dem zentral platzierten großen Drehzahlmesser dominiert. Die Anordnung, Skalierung und Beschriftung aller Instrumente wurde sorgfältig auf bestmögliche Ablesbarkeit optimiert. Ein rotes Schaltlicht im Drehzahlmesser weist den Fahrer bei 7.400 U/min auf den roten Bereich hin. Darüber hinaus kann der Fahrer individuell einstellen, ab wann das Schaltlicht leuchten soll. Größtmögliche Übersicht für den Fahrer war entscheidend bei der Gestaltung des Innenraums. So sind die kraftvoll ausgestellten vorderen und hinteren Radhäuser durch die Windschutzscheibe und in den Rückspiegeln deutlich sichtbar, um den Fahrer bei der präzisen Linienwahl zu unterstützen. Auch der Innenspiegel des GT86 verbindet auf Grund seiner rahmenlosen Konstruktion optimalen Rückblick mit minimaler Einschränkung der Sicht nach vorn. Weitere sportliche Akzente im Innenraum setzen der Startknopf auf der Mittelkonsole, Applikationen im Carbon-Design, ein sportlich-schwarzer Dachhimmel, rote Nähte, Kippschalter im Flugzeug-Stil, Leichtmetall- Pedale sowie eine wahlweise in Schwarz oder Schwarz/Rot gehaltene Innenausstattung.

50 Jahre Sportwagen mit Frontmotor und Heckantrieb
Toyota blickt auf eine 50-jährige Geschichte aufregender „Driver’s Cars“ mit Frontmotor und Heckantrieb zurück, die sich als ebenso beliebt bei den Kunden wie erfolgreich im Motorsport erwiesen haben. Eine besondere Quelle der Inspiration für den neuen GT86 bildeten drei wichtige Modelle aus dieser reichen Sportwagen-Tradition: der Toyota Sports 800, der Toyota 2000GT und der AE86. Der GT86 ist zwar der weltweit einzige Sportwagen mit vorn eingebautem Boxermotor und Hinterradantrieb, aber nicht der erste. Diese Ehre gebührt dem Toyota Sports 800 mit Zweizylinder-Boxer, den das Unternehmen ab 1962 entwickelte. Dank seiner kompakten Karosserie und seinem außergewöhnlich geringen Verbrauch war der Sports 800 in Langstreckenrennen ausgesprochen erfolgreich. Der tiefe Schwerpunkt des Boxermotors und die klassische Konfiguration mit Frontmotor und Heckantrieb boten beste Voraussetzungen für ein Höchstmaß an Fahrfreude. Grund genug für Toyota, beim GT86 erstmals seit dem Sports 800 wieder auf dieses klassische Layout zurückzugreifen. Mit dem formvollendeten 2000GT, einem Coupé mit 2,0-Liter-Reihensechszylinder, den das Unternehmen auf der Tokyo Motor Show 1965 enthüllte, zementierte Toyota endgültig seinen Ruf als Sportwagenhersteller von Weltformat. Noch heute wirkt sein Design modern, cool und frisch. Während der Entwicklung des GT86 wurde ein 2000GT in den Bereich gestellt, in dem die Designer an Tonmodellen des neuen Sportwagens arbeiteten – nicht als Kopiervorlage, sondern zur Inspiration. Auf diese Weise atmet der GT86 den Geist des 2000GT, ohne ihn zu imitieren. Auch der AE86 hat dem GT86 weniger technische Komponenten als vielmehr immaterielle Prinzipien vererbt. Der AE86 war kein Supersportwagen. Er war erschwinglich, hatte einen in Großserie produzierten Motor und eine kompakte Karosserie mit Frontmotor und Heckantrieb. Das Erfolgsgeheimnis des AE86 war seine Ausgewogenheit: Die perfekte Kombination eines Antriebsstrangs aus Frontmotor und Heckantrieb mit kompakten Abmessungen, wenig Gewicht, einer perfekten Achslastverteilung und einem überragenden Leistungsgewicht machte den Corolla Levin AE86 während seiner gesamten Produktionszeit von 1983 bis 1987 zum Auto der Wahl für Privatfahrer im Rallye-Sport und für Rundstreckenrennen. Auch der GT86 ist eine wirklich leichte Fahrmaschine, die den Fahrer unmittelbar in das Geschehen mit einbezieht. Er fängt damit genau das ein, was das begeisternde Fahrerlebnis des letzten Corolla Levin AE86 ausmachte.

Kommentare:

Wulfstone hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Ronny Winkler hat gesagt…

Hallo Wulfstone,

vielleicht möchte Toyota im Gegensatz zu anderen Herstellern nicht zu optimistische Werte veröffentlichen, sondern dann lieber in den Praxistests positiv überraschen. Denn in der Tat lassen die Eckdaten eher darauf schließen, dass die 100km/h Marke etwas schneller zu knacken sein sollte, zumal sich diese im zweiten Gang erreichen lässt. Desweiteren der Hinweis: es handelt sich laut Toyota um vorläufige technische Daten. Zwar wird sich daran vermutlich nicht mehr allzu viel ändern, denn die Prospekte müssen ja auch langsam gedruckt werden, aber letztendlich werden wir nur in der Praxis sehen, was der Toyobaru leistet ;)

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